▷So gelingt das perfekte Rührei - Einfache Rezepte und Zutaten

So gelingt das perfekte Rührei – Tipps und Rezeptvarianten

Zum Frühstück mit ausgelassenem Speck oder zum Mittagessen mit Spinat und Kartoffeln, das Rührei ist aus der deutschen Küche nicht mehr wegzudenken. Es zählt zu den beliebtesten Eierspeisen und ist im Handumdrehen zubereitet.

Doch wer denkt mit ein paar aufgeschlagenen Eiern und etwas Rührkraft ist es getan, der täuscht sich. Auch bei einem vermeintlich so simplen Gericht gibt es ein paar Dinge zu beachten. Wie Du ein nahezu perfektes Rührei zubereitest, kannst Du hier erfahren.

Perfektes Rührei

Welche Zutaten werden benötigt?

Für zwei Personen brauchst Du vier frische Eier, 100 ml Milch, Salz, Pfeffer und etwas Butter oder Ähnliches zum Anbraten.

Das sind die Grundzutaten, ergänzend eignen sich noch Speck, Tomaten, frischer Schnittlauch oder Petersilie. Eine kleine Prise Muskatnuss verfeinert die Eierspeise noch etwas.

Wenn Du es richtig deftig magst, kann das Rührei mit Pilzen, Käse, Schinken oder Zwiebeln aufgepeppt werden.

Wie funktioniert die Zubereitung der Eiermasse?

Die Eier werden in einer Rührschüssel aufgeschlagen, Eigelb und Eiweiß müssen nicht getrennt werden. Danach wird Milch zugegeben, alternativ wäre auch Sahne oder für eine kalorienarme Ernährung Mineralwasser möglich.

Die Zugabe von Wasser oder Milch sorgt dafür, dass das Rührei schön luftig und locker wird. Das passiert durch die Luftblasen, die beim Erhitzen entstehenden. Entscheidest Du Dich für Sahne, wird die Eierspeise cremig und weich.

Nun wird alles mit einer Gabel durch eine kreisende Bewegung aus dem Handgelenk heraus verquirlt beziehungsweise aufgeschlagen. Inwieweit sich Eigelb und Eiweiß verbinden sollen, ist Geschmackssache. Manche mögen eine homogene Masse, andere haben es gern, wenn sich das Eiweiß noch etwas absetzt.

Rührei mit Tomate

Was wird zum Einfetten der Pfanne genommen?

Typischerweise wird für das Braten Butter oder Butterschmalz verwendet. Bei der Butter muss darauf geachtet werden, dass diese nicht anbrennt. Also nur kurz anschmelzen lassen und dann die Eiermasse gleich zugeben. Butterschmalz brennt nicht so schnell an.

Der leichte Geschmack von gebratener Butter ist besonders lecker für das Frühstücksrührei mit einem Brötchen oder einem Toast. Das Rührei ist im Idealfall saftig und weich in Kombination mit einer schmackhaften Butternote. Dazu einen starken Kaffee und der Start in den Tag ist gewonnen.

Für ein herzhaftes Mittagessen eignet sich auch ein gutes Olivenöl zum Anbraten. Besonders lecker ist das mit Tomaten, Krabben oder für ein mediterranes Flair mit etwas Antipasti.

Es sollte aber darauf geachtet werden, nur einen kleinen Schuss Fett in die Pfanne zu geben, sonst wird das Rührei zu labbrig.

Was ist die optimale Garzeit?

Nach dem Verrühren sollte nicht zu viel Zeit verstreichen, bis das Rührei zum Stocken in die Pfanne gegeben wird, damit es schön fluffig bleibt.

Wähle auf keinen Fall eine zu große Pfanne, da die Eiermasse sonst schnell anbrennt und zu trocken wird. Zu hohe Hitze ist nicht das Passende für ein empfindliches Rührei, deshalb sollte es prinzipiell nur auf mittlerer Stufe gegart werden.

Dazu etwas Butter in eine Pfanne geben, schmelzen lassen und die Eiermasse zugeben. Unbedingt ist auf eine Pfanne mit Anti-Haftbeschichtung zu achten, damit das Ei nicht am Boden klebt und womöglich noch anbrennt.

Auch wenn es Rührei heißt, sollte eins nicht getan werden, nämlich wildes Herumrühren. Stattdessen die Eiermasse lieber mit einem Pfannenwender sanft durch die Pfanne schieben und stocken lassen. Die optimale Garzeit ist dann vorbei, wenn das Rührei zwar fest ist, aber noch leicht glänzt.

Am besten schmeckt es frisch aus der Pfanne. Es sollte bis zum Verzehr nicht zu lange stehen. Im Kühlschrank aufbewahrt schmeckt es auch noch ein paar Stunden oder einen Tag später gut. Zum Einfrieren eignet sich das Rührei allerdings weniger.

Ist Rührei ein fitnesstaugliches Gericht oder schlägt es auf die Hüften?

Eins steht fest, ein gut zubereitetes Rührei ist ein wahrhaftes Schlemmergericht. Doch wie verhält es sich mit der Figurfreundlichkeit? Die beliebte Eierspeise ist hier ziemlich gut aufgestellt, vorausgesetzt Du lässt den Buttertoast und den Speck weg.

Mit circa 150 Kalorien pro 100 Gramm darfst Du unbeschwert genießen. Wenn Dir das immer noch zu viel ist, kannst Du Dir auch ein Eiweißrührei zaubern. Hier senkst Du auch gleich noch den Cholesterinanteil. Mit einem Salat hast Du ein wunderbares Low Carb-Essen gezaubert.

Rührei mit Brötchen

Es muss nicht immer die Pfanne sein!

Klassischerweise wird das Rührei in einer Pfanne zubereitet, doch das ist nicht die einzige Möglichkeit. Hast Du keine Lust den Herd anzuschmeißen, kann auch die Mikrowelle herhalten.

Vor allem:

Wenn man nur eine Portion Rührei zubereiten möchte, eignet sich die Variante gut. Du benötigst dafür eine Tasse, zwei Eier, 50 Gramm Milch sowie Salz und Pfeffer. Einfach alle Zutaten in die Tasse geben und mit einer Gabel schaumig aufschlagen.

Die Eiermasse bei 80 Watt für 45 Sekunden in die Mikrowelle geben, danach noch einmal kräftig umrühren. Anschließend noch mal die gleiche Zeit in die Mikrowelle stellen und fertig ist Dein Rührei.

Es ist schön locker und schaumig und schmeckt sehr gut. Kommen Freunde oder Familie zum Frühstück, muss man eine größere Menge Rührei vorbereiten. Hier bietet es sich an, dieses für 10 bis 15 Minuten im Ofen stocken zu lassen.

Was passt zum Rührei?

Für ein Rühreifrühstück bedarf es nicht mehr als einer Scheibe Toast mit Butter, etwas knusprig angebratenen Speck und einen frisch aufgebrühten Kaffee.

Ein deftiges Mittagessen lässt sich mit Spinat, Würstchen und Kartoffeln zaubern. Rührei anstatt Kartoffeln, dazu ein gutes Stück Lachs und ein knackiger Salat, fertig ist ein schmackhaftes Low Carb-Menü.

Wenn Du es gern ausgefallen magst, probiere doch mal Spargel, Avocado oder etwas geriebenen Käse zu Deinem Rührei.

Rührei mit Schinken

Weitere Rezepte

Hast Du einmal das Grundrezept drauf, sind Deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Rührei ist durchaus kein eintöniges Gericht, es lässt sich auf unzählige Varianten abwandeln und ergänzen. Zur Inspiration gibt es hier noch ein paar weitere Ideen.

Rührei mit Tomaten

Für dieses Rühreirezept benötigst Du neben den Grundzutaten noch ein paar kleine Tomaten, beispielsweise Cherrytomaten und eine halbe Zwiebel. Beides wird klein geschnitten.

Die Zwiebel wird als Erstes in die Pfanne gegeben und angedünstet. Als Nächstes kommen die Tomaten dazu und zum Schluss die Grundeimasse. Fertig ist das Tomatenrührei, wenn das Ei fest und die Tomaten weich sind.

Rührei mit Schinken und Schnittlauch

Die Zutaten aus dem Grundrezept plus zwei Scheiben gewürfelten Kochschinken sowie einen Bund Schnittlauch miteinander verquirlen. Die Eiermasse wie gewohnt stocken lassen, gut dazu passen auch fein gewürfelte Zwiebelstücke.

Rührei mit Speck

Die Eiermasse wieder nach dem Grundrezept vorbereiten. Je nach Vorliebe kannst Du die Speckscheiben in Würfel schneiden oder in ganzen Scheiben belassen.

In beiden Fällen wird der Speck schön knusprig kross angebraten und anschließend das Rührei in die Pfanne gegeben und zum Stocken gebracht.

Rührei ohne Ei

Auch Veganer müssen auf das Rühreifeeling am Morgen nicht verzichten. Ein Ersatz lässt sich mit Kichererbsenmehl und Hefeflocken zubereiten. Zwar kommt diese Mischung nicht an das Original heran, ist aber eine gute Alternative zum morgendlichen Rührei.

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